FAQ - noch Fragen?

Hier finden Sie Fragen und Antworten rund um die Dienstleistungen von TC30. Wählen Sie einfach aus einem der folgenden Bereiche.

Fragen zur 0900 Nummer

FrageAntwort
Wie sind die 0900er-Rufnummern strukturiert? Prefix (1-stellig): 0 Dienstekennzahl (4-stellig): 900x, das x steht für 1, 3 oder 5 als Inhaltskennung Bedeutung der Inhaltskennung: 1 = Informationen, 3 = Unterhaltung, 5 = sonstige Dienste (z. B. Erotik) Teilnehmerrufnummer (6-stellig):z. B. 123456
Welche Dienstekennzahlen stehen zur Verfügung? 9001 für Informationsdienste, 9003 für Unterhaltungsdienste und 9005 für sonstige Dienste (z. B. Erotik)
Ab wann kann man eine 0900er-Rufnummer beantragen? Anträge können ab dem 03.12.2001 gestellt werden. Alle bis zum 01.02.2002, 15:00 Uhr eingegangenen Anträge werden als zeitgleich eingegangen gewertet (Tag-Eins-Verfahren).
Wo und wie kann man eine 0900er-Rufnummer beantragen? Die Antragstellung ist mittels eines Antragsformulars bei der Reg TP möglich. Das Formular wird ab dem 03.12.01 bereitgestellt. 1. Die Beantragung kann online erfolgen. Hierfür ist die unter der Internetadresse www.regtp.de bereitgestellte Antragsdatenmaske auszufüllen und elektronisch an die Reg TP zu versenden. Da allerdings auch eine rechtskräftige Unterschrift erforderlich ist, muss anschließend die PDF-Datei ausgedruckt werden und per Telefax oder Brief an die Reg TP versandt werden. 2. Sofern eine Onlineantragstellung nicht möglich ist, kann ab dem 03.12.01 auch bei der Reg TP, Außenstelle Mühlheim, Aktienstraße 1-7, 45403 Mühlheim das Antragsformular 0900 angefordert werden. 3. Antragsteller, die eine größere Anzahl von Rufnummern beantragen wollen, können nach Abschluss einer individuellen Vereinbarung mit der Reg TP Ihre Anträge als Datei übermitteln. Das Dateiformat wird von der Reg TP bereitgestellt.
Was ist, wenn mehrere Antragsteller dieselbe Rufnummer beantragen? Alle Anträge, die ab dem 03.12.2001 bis zum 01.02.2002, 15.00 Uhr eingehen, werden als zeitgleich eingegangen gewertet. Sofern mehrere Anträge auf die gleiche Wunschnummer eingehen, wird geprüft, ob Bevorrechtigungen vorliegen und ggf. gelost.
Ich nutze derzeit die Rufnummer 0190 abcdef und möchte die Rufnummer 0900x abcdef. Habe ich eine Bevorrechtigung? Ja, sofern Sie mittels schriftlicher Dokumente nachweisen können, dass Sie die Rufnummer 0190 abcdef bereits vor dem 13.03.2001 als Endkunde genutzt haben. Wenn mehrere Antragsteller die Zuteilung der selben Rufnummer zeitgleich beantragen, werden wie folgt Bevorrechtigungen eingeräumt:
Rang 1 - Einbettung durch Endkunden:
Der Antragsteller beantragt die Einbettung einer von ihm vor dem 14.03.2001 in Zusammenhang mit der Dienstekennzahl 0190 als Endkunde genutzten Rufnummer. Endkunde ist, wer nachweisbar von Anrufenden mit der Rufnummer identifiziert wird. Der Nachweis ist schriftlich in Form eines Dienstleistungsvertrages mit dem Dienstleister zu erbringen und dem Antrag beizufügen.
Rang 2 - Einbettung durch Dienstleister:
Der Antragsteller beantragt die Einbettung einer von ihm vor dem 14.03.2001 in Zusammenhang mit der Dienstekennzahl 0190 als Dienstleister genutzten Rufnummer. Dienstleister ist, wer nachweisbar mit einem Kunden einen Vertrag über die Nutzung der Rufnummer abgeschlossen hat. Der Nachweis ist schriftlich in Form eines Dienstleistungsvertrages mit dem Kunden zu erbringen und dem Antrag beizufügen. Der Preis ist frei gestaltbar, es gibt keine Tarifgruppen. Allerdings muss eine für den Anrufer kostenfreie Information über den aus nationalen öffentlichen Festnetzen zu zahlenden Tarif angesagt werden. Bei Telefaxoder Datendiensten muss der Tarif und die Zahl der Seiten bzw. die Größe der Dateien auf dem ersten Viertel der ersten Seite des Telefax bzw. in der Meldezeile übertragen werden.
Rang 3 - Eingetragenes Schutzrecht:
Bei der beantragten Rufnummer handelt es sich um eine Vanity-Nummer und der Antragsteller hat ein eingetragenes Schutzrecht an einem mittels der Teilnehmerrufnummer darstellbaren Begriff. Wenn eine Marke oder eine geschützte geschäftliche Bezeichnung aus mehr als sechs Buchstaben besteht, gilt die Bevorrechtigung für die Teilnehmerrufnummer, der die alphanummerische Umsetzung der ersten sechs Buchstaben entspricht. Die Bevorrechtigung gilt auch, wenn eine Marke oder eine geschützte geschäftliche Bezeichnung nicht aus einer Umsetzung gemäß Abschnitt 2.2 der Regeln für die Zuteilung von 0900-Rufnummern für Premium Rate-Dienste hervorgeht (Vanity-Nummern), sondern unmittelbar einer bestimmten, in der Rufnummer enthaltenen Ziffernfolge entspricht. Zum Nachweis des Schutzrechts ist dem Antrage eine aussagekräftige Urkunde oder Bescheinigung beizufügen. Was kostet der Anruf bei einer 0900er-Rufnummer? Gibt es verschiedene Tarife? Für die Zuteilung einer Rufnummer für Premium Rate-Dienste wird eine einmalige Gebühr von 62,50 ¤ (Stand Dezember 2001) erhoben. Diese Gebühr ist in der Telekommunikations-Nummerngebührenverordnung (TNGebV) festgelegt.
Rang 4 - Namensrecht: Bei der beantragten Rufnummer handelt es sich um eine Vanity-Nummer und der Antragsteller hat im Sinne des § 12 BGB ein Namensrecht an einem mittels der Nummer darstellbaren Namen. Besteht der Name aus mehr als sechs Buchstaben, gilt die Bevorrechtigung für die Teilnehmerrufnummer, der die alphanummerische Umsetzung der ersten sechs Buchstaben entspricht. Zum Nachweis des Namensrechtes ist dem Antrag eine aussagekräftige Unterlage beizufügen.
Können auch Rufnummernblöcke (RNB) beantragt werden? Nein, Rufnummern für Premium Rate-Dienste 0900 werden einzeln zugeteilt. Sofern mehrere aufeinanderfolgende Teilnehmerrufnummern gewünscht werden, müssen auch diese einzelnd beantragt werden. Wenn eine größere Anzahl von Rufnummern für Premium Rate-Dienste benötigt wird, kann ggf. eine Vereinbarung über ein Dateiformat mit der Reg TP abgeschlossen werden.
Was kostet die Zuteilung einer 0900er-Rufnummer? Für die Zuteilung einer Rufnummer für Premium Rate-Dienste wird eine einmalige Gebühr von 62,50 € (Stand Dezember 2001) erhoben. Diese Gebühr ist in der Telekommunikations-Nummerngebührenverordnung (TNGebV) festgelegt.
Was kostet der Anruf bei einer 0900er-Rufnummer? Gibt es verschiedene Tarife? Der Preis ist frei gestaltbar, es gibt keine Tarifgruppen. Allerdings muss eine für den Anrufer kostenfreie Information über den aus nationalen öffentlichen Festnetzen zu zahlenden Tarif angesagt werden. Bei Telefaxoder Datendiensten muss der Tarif und die Zahl der Seiten bzw. die Größe der Dateien auf dem ersten Viertel der ersten Seite des Telefax bzw. in der Meldezeile übertragen werden.
Wann ist mit der erstmaligen Zuteilung von Rufnummern für Premium Rate-Dienste aus dem Teilbereich 0900 zu rechnen? Da zum Tag-Eins-Verfahren (alle bis zum 01.02.02, 15.00 Uhr eingegangenen Anträge) mehrere 100 000 Anträge erwartet werden und vor einer endgültigen Zuteilung umfangreiche Prüfungen der angegebenen Bevorrechtigungen sowie Qualitätssicherungsmaßnahmen zu ergreifen sind, ist aus heutiger Sicht damit zu rechnen, dass die Zuteilungen für die zum Tag-Eins-Verfahren eingegangenen Anträge frühestens zum Dezember 2002 erfolgen können. Erst nach Abarbeitung aller Anträge des Tag-Eins-Verfahrens können Anträge bearbeitet werden, die nach dem 01.02.02, 15:00 Uhr bei der Reg TP eingegangen sind.

Fragen zum Online Control System (OCS)

FrageAntwort
Was bedeutet Online Control System? Mit dem Online Control System (OCS) kann die Nutzung der Service-Rufnummern auf dem Netz der TC30 überprüft und beobachtet, also kontrolliert werden.
Wie bekomme ich Zugang zum OCS? Grundsätzlich kann jeder Kunde von TC30 einen weltweiten Internetzugang zum OCS erhalten. Dieser Wunsch kann im Service-Rufnummern-Vertrag angekreuzt werden, wobei der Einzelverbindungsnachweis (EVN) sogar kostenlos bereitgestellt wird.
Sind meine Daten vor externen Zugriffen geschützt? Der Zugang zum OCS erfolgt über Name und Passwort und der Internetzugang ist verschlüsselt.
Was ist der Unterschied zwischen Basis-Statistik, Call-Statistik und Callplus-Statistik? Die Basis-Statistik beinhaltet lediglich den Einzelverbindungsnachweis, der monatlich aktualisiert wird und so via Internet zur Verfügung steht.
Bei der Call-Statistik erhalten Sie zusätzlich die Verkehrsstatistiken, die neben der Einzelverbindungsinformation (EVI, 15-minütig aktualisiert) auch Informationen über nicht zugestellte Anrufe enthält.
Mit der Call-Plusstatistik wird das Gesamtpaket um die Billingstatistiken abgerundet.
Ist das OCS mandantenfähig? OCS-Kunden können bei Nutzung der Call- oder Callplus-Statistik bis zu fünf Subaccounts (Unterkunden) pro Service-Rufnummer eigenständig anlegen und verwalten.
Was sind Subaccounts? Im OCS hat der Dienste-Anbieter die Möglichkeit, seinen Kunden ebenfalls Statistiken per Internet zur Verfügung zu stellen. Hierzu kann der Dienste-Anbieter einen Subaccount anlegen. Der Subaccount besitzt seine eigenen Zugangsdaten und hat sinnvollerweise nur eine eingeschränkte Sicht auf die Informationen und Service-Rufnummern des Dienste-Anbieters.
Wie sind die Wahlwiederholer zu interpretieren? Im Gegensatz zu den bekannten Statistikfunktionen werden hier nicht die Anrufe, sondern tatsächlich alle Personen ausgewertet, die innerhalb des angegebenen Zeitraumes angerufen haben. So kann ein Call Center direkt sehen, wie viele Interessenten ihm verlorengegangen sind und somit die Anzahl der Agenten anpassen.
Was ist ein "echter" Wahlwiederholer? Mittels einer Datenbank wird die Steuerung der Anrufe nach unterschiedlichen Kriterien durchgeführt - so auch bei "keine Antwort" oder bei "besetzt". Bei dem Kriterium "keine Antwort" kann das Ziel 10 Sekunden lang klingeln und der Anruf wird daraufhin zu einem Alternativziel weitergeleitet - ohne dass der Anrufer auflegen muss. Um hier die Auswertung anruferbezogen (personenbezogen) vornehmen zu können, werden alle Calldaten eines Anrufers innerhalb von 15 Sekunden zusammengefasst und als ein Anruf gewertet. Das Kriterium "echteWahlwiederholer" liegt dann vor, wenn ein und derselbe Anrufer im Abstand von mehr als 15 Sekunden erkannt wird.
Was sind Release Causes? Sollten Anrufer einmal nicht zum Ziel gelangen, so kann das verschiedene Ursachen haben. Das Ziel nimmt das Gespräch nicht entgegen oder ist besetzt. Insgesamt unterscheidet die Konvention 127 Auslösefälle (Release Causes), die i.d.R. nur Informationen für Netzbetreiber enthalten. Über das OCS kann der Nutzer die Release Causes direkt in Statistik-Form abrufen. Dabei wird zwischen erfolgreichen Anrufen, Anrufen auf Besetzt und Anrufer legt auf unterschieden. Alle anderen Auslösegründe sind unter "Sonstige" zusammengefasst.
Wie viele Datensätze können gleichzeitig in der Grafik angezeigt werden? Die Darstellung der Datensätze ist der Übersichtlichkeit halber begrenzt auf 8 Service-Rufnummern, 31 Säulen im Säulendiagramm und 31 Segmente im Kreisdiagramm.
Kann ich den genauen Wert einer Säule oder eines Kreissegmentes ermitteln? Durch die Nutzung von Javaapplikationen im Grafikbereich reicht es aus, den Mauszeiger auf das gewünschte Grafikfeld zu platzieren, um den dazugehörigen Wert in einem temporären gelben Feld anzeigen zu lassen.
Gibt es Einschränkungen beim Druckerbetrieb? Durch die Nutzung von Javaapplikationen im Grafikbereich, kann es in Einzelfällen vorkommen, dass im Ausdruck der Rahmen sichtbar ist, die Grafik jedoch verborgen bleibt. In diesem Fall sollte ein anderer Drucker ausprobiert werden.
Ab wann sind Statistiken verfügbar? Statistiken sind verfügbar, sobald eine Service-Rufnummer durch TC30 für den Kunden angelegt wurde und über diese Rufnummer Anrufe stattfinden. Die Kunden von TC30 werden über die Verfügbarkeit des OCS innerhalb ihres "Welcome Letters" informiert. Zu beachten ist, dass die Service-Rufnummern im OCS lediglich in ihrer von der RegTP vergebenen Länge angezeigt werden. Zusätzliche DDIs sind nicht ersichtlich. Anrufe auf DDIs können durch Auswahl einzelner Zielrufnummern beobachtet werden.
Wie werden Service-Rufnummern mit DDI dargestellt? Grundsätzlich haben Service-Rufnummern nach ihrer Kennung (800, 180, 190, etc.) eine fest definierte Anzahl von Ziffernstellen. Werden diese Rufnummern um eine DDI erweitert (um beispielsweise bei einer Zieltelefonanlage direkt auf die Nebenstelle durchzuwählen), dann wird die Erweiterung im OCS als Service-Rufnummer nicht angezeigt. Da aber die DDI i.d.R. einer Nebenstelle zugeordnet ist, kann eine Auswertung über die Zielrufnummern (nicht über Service-Rufnummern) die gewünschte Information beinhalten.
Wie werden Mobilfunk-Anrufe dargestellt? Mobilfunk-Anrufe werden anhand der Vorwahl (beispielsweise 016, 017) und explizit in der Statistik "Kosten nach Tarifzonen" dargestellt. Da Mobilfunkanschlüsse nicht räumlich zugeordnet werden können, werden diese Anrufe in den herkunfts- und zielbezogenen Statistiken als "Rest" dargestellt.
Wie werden die Kosten angezeigt? TC30 stellt den Kunden eine Vielzahl von Services zur Verfügung. Nur ein kleiner Teil, nämlich die anrufbezogenen Daten (Billingdaten), werden im OCS dargestellt. Diese werden bepreist und inkl. MwSt., beispielsweise innerhalb der Einzelverbindungsinformation angezeigt. Rechnungsdaten wie Rabatte über ein erreichtes Volumen, etc. können hier verständlicherweise nicht eingerechnet werden. Die Komplettinformationen werden dem Kunden am Monatsende übermittelt.
Sind Daten direkt nach einem Anruf im OCS verfügbar? Die Anrufdaten werden von der Vermittlungsstelle generiert und durchlaufen ein Konsolidierungssystem. Die daraus hervorgehenden Daten können so alle 15 Minuten im OCS als Verkehrsstatistik zur Verfügung gestellt werden. Sollen die Daten verpreist ausgewiesen werden (EVI, Billingstatistiken), dann sind diese Daten erst mit einem Vorlauf von ca. einer Stunde verfügbar und werden dann laufend alle 15 Minuten aktualisiert.
Wie lange werden die Daten im OCS zur Verfügung gestellt? Die Daten stehen 80 Tage zur Einsicht, Auswertung und Kopie für die Kunden von TC30 zur Verfügung.
Wie kommt das - (Minus) bei Kosten/Auszahlung zu Stande, wenn ich eine 0180 5 Service-Rufnummer besitze? Werden Gespräche von einem nationalen Festnetz ins nationale Festnetz geführt, so sind diese für den Dienste-Anbieter kostenfrei. Es können allerdings auch Gespräche vom Mobilfunk ins Festnetz oder zum Mobilfunk über eine 0180 5 Service-Rufnummer abgewickelt werden. Desgleichen sind Gespräche aus dem Ausland kommend möglich. Hier fallen zusätzliche Kosten pro Gespräch an, die im OCS eingerechnet werden. Eine Information hierüber können die Statistiken "Kontoübersicht" oder "Kosten nach Tarifzonen" liefern.
Was ist der Unterschied zwischen EVI und EVN? Die Einzelverbindungsinformation (EVI) wird fortlaufend erstellt. Dabei handelt es sich um aktuelle Anruferdaten, die im 15-minütigen Rhythmus von der Vermittlungsstelle geliefert werden. Diese werden bepreist und daraufhin im OCS angezeigt. Durch die Bepreisung kann es vorkommen, dass in der Statistik der erfolgreichen Anrufe mehr Anrufe angezeigt werden, als im EVI zur Verfügung stehen. Die Daten werden selbstverständlich nach einiger Zeit nachgeliefert. Die EVI ist kostenpflichtig. Im Gegensatz dazu dient der Einzelverbindungsnachweis (EVN) zur Darstellung des dem Kunden berechneten Anrufervolumens. Der EVN wird zu Beginn eines jeden Monats im Anschluss an die Rechnungslegung generiert und entspricht den Rechnungsdaten. Diese Daten stehen dem Kunden papierlos zur Kontrolle der Rechnung und Weiterverarbeitung zur Verfügung. Die Nutzung des EVN muss mit TC30 vereinbart werden und ist ein kostenloser Service.
Was bedeutet das Ziel "0" bei den nicht erfolgreichen Anrufen? Bei den nicht erfolgreichen Anrufen kommen keine Verbindungen zum Zielteilnehmer zustande. Trotzdem stehen TC30 Netzinformationen für diesen Verbindungsversuch zur Verfügung. Versucht ein Anrufer eine Verbindung zu einem nicht existierenden Ziel aufzubauen (beispielsweise einer DDI für die kein Endgerät existiert), dann wird dieser Versuch in einem undefinierten Ziel, also dem Ziel "0" zur Anzeige gebracht.
Warum Start- und Stoppdatum? Hat ein Dienste-Anbieter mehrere Subaccounts und wird eine Service-Rufnummer von einem Subaccount zum nächsten umgeschrieben, so ist es sinnvoll, dass der neue "Besitzer" der Service-Rufnummer erst nachdem er die Nummer zugeordnet bekommen hat, seine Statistikdaten sieht. So kann ein Start- und Stoppdatum pro Service-Rufnummer, d. h. ein sogenannter Gültigkeitsrahmen pro Service-Rufnummer festgelegt werden.

Fragen zum Online Routing Manager (ORM)

FrageAntwort
Für welche Art von Routing wurde der ORM von TC30 entwickelt? Der ORM ist speziell für Routings mit mittlerer Komplexität entwickelt worden und deckt somit die Kundenbedürfnisse im Bereich zwischen einfachem und sehr komplexem Routing ab. In der Praxis besteht der überwiegende Teil der Routingpläne aus einer einfachen Zuführung auf lediglich ein Ziel.
Warum sollte ich den ORM einsetzen, wenn TC30 das Routing für mich einrichtet? Der ORM erfüllt den Kundenwunsch nach spontanen Zieländerungen im Bereich des einfachen Routings, die Sie problemlos selbst gestalten können. Durch den zusätzlichen Zeitplaner (Schedular) sind so Schicht- und Einsatzpläne vordefinierbar und der ORM wird zum jeweiligen Zeitpunkt die Zielführung automatisch ändern.
Wann kann ich den ORM nutzen? Der ORM kann nur in Zusammenhang mit einer Service-Rufnummer genutzt werden, die auf dem Netz von TC30 freigeschaltet ist. Eine Rückstellung des Vertrags auf operatorgestützte Verkehrsführung ist jederzeit möglich. Die Umstellung des Vertrages erfolgt am 1. Tag des Folgemonats.
Was beinhaltet die Einrichtung meiner Service-Rufnummer auf die ORM-Verkehrsführung? Der Umgang mit dem ORM kann vom Nutzer ganz einfach erlernt werden. Dem Nutzer steht ein Handbuch zur Verfügung, das aus dem Internet geladen werden kann. Der erste Routingplan im ORM wird Ihnen von TC30 eingerichtet und Ihnen dann als Kopie zum Editieren zur Verfügung gestellt. Sie bekommen einen Admin-Zugang, mit der Möglichkeit, Daten selbst zu konfigurieren.
Kann ich den ORM für eine bestehende Rufnummer beantragen? Ja, sofern die Routingfunktionen der zur Zeit geschalteten Service-Rufnummer innerhalb des ORM darstellbar sind, kann Ihre Service-Rufnummer ohne Probleme auf den ORM exportiert werden. TC30 wird diese Prüfung im Vorfeld für Sie durchführen und nur Service-Rufnummern exportieren, bei denen eine fehlerfreie Funktion gewährleistet ist. Anschließend ist die Nutzung des ORM dann obligatorisch und die Verantwortung für die Richtigkeit der Verkehrsführung liegt bei Ihnen. Selbstverständlich steht Ihnen TC30 nach wie vor mit Rat und Tat zur Seite.
Wenn ich den ORM nutze, werden sich dadurch meine Kosten verändern? Für den ORM gelten andere Preise als für das Routing durch TC30. Gerne senden wir Ihnen unsere aktuelle Preisliste zu.
Gibt es Einschränkungen zu den bekannten Routingmöglichkeiten? Es stehen die bekannten Routingmöglichkeiten zur Verfügung. Lediglich bei Service-Rufnummern mit einer direkten Durchwahl ("DDI") gibt es Einschränkungen und die "gesicherte Verbindung" kann mit dem ORM nicht genutzt werden. Sehr komplexe Routingpläne, die beispielsweise Vertriebsstrukturen von Versicherungen mit bis zu 1.000 Einzugsbereichen abbilden, sollten weiterhin operatorgestützt bei TC30 gehandhabt werden.
Ich benötige eine Service-Rufnummer mit DDI ­ kann ich diese mit dem ORM beeinflussen? Echte DDI, also Rufnummern, nach denen mit weitergereichter Durchwahl geroutet wird, können im ORM nicht abgebildet werden. Allerdings gibt es im ORM die Möglichkeit, Service-Rufnummern um Ziffern zu erweitern und abzubilden.
Aus welchen funktionalen Gruppen besteht der ORM? Der ORM besteht im Wesentlichen aus zwei funktionalen Gruppen:
° Kundenadministration
Im Bereich Kundenadministration können neue Nutzer angelegt, Nutzerdaten verändert und Daten gruppiert werden (z. B. Wochentage für das herkunftsabhängige Routing definiert werden).
° Routingmanager
Im Routingmanager werden die unterschiedlichen Service-Rufnummern und die zugehörigen Routingpläne verwaltet. Hier kann der Plan Editor aufgerufen werden, in welchem der Routingplan grafisch editiert werden kann. Eine weitere Funktion innerhalb des Routingmanagers ist die Zeitsteuerung der Routingpläne, mit denen der Routingwechsel automatisiert wird.
Über welche Rechte kann ein Nutzer verfügen? Im Kundenbereich wird zwischen drei Hierarchie-Ebenen unterschieden:
1. Der Administrator kann sämtliche Routingeinstellungen und Datendefinitionen vornehmen. Er wird vom TC30 Operator eingerichtet.
2. Der User kann Routingpläne definieren und aktivieren. Er hat keinen Einfluss auf die Datendefinitionen wie Feiertage, etc.
3. Der Trainee kann Routingpläne editieren und abspeichern. Er hat keinen Einfluss auf das Aktivieren der Routingpläne und die Datendefinitionen.
Nach Aufruf des ORM sehe ich nur das halbe Fenster und kann keine Passwörter eintragen. Der ORM ist für den Internet Explorer Version 5.0 oder höher konzipiert, der den derzeit gängigen Windowsbetriebssystemen beiliegt. Wird der ORM beispielsweise per Netscape aufgerufen, kann schon in der Eingangsmaske nicht mehr weitergearbeitet werden.
Warum sind vier Angaben (Benutzername, Passwort, Firmenname, PIN) für das Login notwendig? Der ORM beinhaltet mehrere Hierarchie-Ebenen. So findet sich jeder Kunde mit seinem Unternehmensnamen wieder und muss zur Sicherheit eine unternehmensweite PIN angeben. Die Mitarbeiter des Unternehmens haben zusätzlich personenbezogene Passwörter und sollten diese im Interesse der eigenen Sicherheit geheim halten.
Muss ich bei der Eingabe der Passwörter Groß- und Kleinschreibung oder die Eingabe von Umlauten beachten? Nein, müssen Sie nicht. Die Eingabe von Umlauten innerhalb der Passwörter ist ebenfalls möglich.
Wie kann ich mein Passwort ändern? Der Administrator kann in der Ebene "Daten" neue Benutzer anlegen und hier auch den Benutzernamen und das Passwort ändern.
Kann ich auch weitere Accounts für Kollegen einrichten? Ein Kunde kann mehrere Accounts selbstständig einrichten. Es sollten nicht mehr als 5 Zugänge vom Kunden installiert werden.
Was ist der Plan Editor? Im Plan Editor wird der Entscheidungsbaum für die Verkehrsführung durch das Telefonnetz erstellt. Hier wird festgelegt, nach welchen Kriterien ein Anruf über eine Service-Rufnummer dann zum Ziel gelangt. Die grafische Oberfläche erleichtert es, die Zusammenhänge beim Routing zu verstehen. Grundsätzlich sollte aber der Routingplan feststehen, bevor dieser im Plan Editor realisiert wird.
Welche Angaben sind notwendig, bevor ein Routingbaum im Plan Editor erfolgreich aufgesetzt werden kann? Bevor der eigentliche Routingbaum im Plan Editor aufgesetzt werden kann, müssen kundenspezifische Datendefinitionen vorgenommen werden. Innerhalb der Routingverwaltung können Sie über den Button "Daten" Ihre PINs definieren, eine Black & White-List anlegen, die Anruferidentifikation festlegen sowie zeitabhängige Routingkriterien (Zeit/Tag, Tag/Woche, Tag/Jahr) bestimmen.
Warum werden die Datenlisten nicht direkt im Plan Editor bearbeitet? Bei der Fülle von Einzeldaten (in Deutschland gibt es über 5.000 Vorwahlbereiche) ist es aus Gründen der Bearbeitungsgeschwindigkeit sinnvoll, Daten hierarchisch in Gruppen zusammenzufassen. Auf die so vordefinierten Datengruppen wird im Plan Editor lediglich verwiesen und damit ein effizientes Arbeiten selbst über eine V.90 Modemstrecke ermöglicht.
Wie viele Routingpläne kann ich für eine Service-Rufnummer erstellen? Prinzipiell können beliebig viele Routingpläne pro Service-Rufnummer erstellt werden. Sinnvoll ist aber eine Einschränkung auf 10 Routingpläne, um den Überblick nicht zu verlieren. Zu beachten ist, dass lediglich ein einziger Routingplan pro Service-Rufnummer aktiv sein kann.
Wieso kann ich den aktiven Routingplan nicht im Plan Editor sehen? Der aktive Routingplan wird sozusagen zum Telefonvermittlungssystem geschickt und steht somit nicht mehr zur Verfügung. Um den Routingplan wieder zu sehen, muss dieser entweder deaktiviert werden oder es muss vor der Aktivierung eine Kopie angelegt worden sein.
Wie viele Entscheidungsknoten kann mein Routingplan enthalten? Der Routingplan sollte 100 Entscheidungsknoten nicht überschreiten.
Welche Einzugsbereiche können abgedeckt werden? Vordefinierte Einzugsbereiche sind PLZ (1-3 stellig), Nielsengebiete, Bundesländer und Mobilfunknetze. Vorwahlbereiche können zusätzlich mit der Funktion CLI-Screening definiert werden.
Kann ich aus Versehen Schleifen programmieren? Nein. Durch die Bedienerführung beim Aufbau des Entscheidungsbaumes werden nur passende Folgefunktionen angeboten. So sind Schleifen nicht möglich. Eine Fehlererkennung in 3 Ebenen machen das System fehlersicher.
Warum ist drag and drop einzelner Symbole nicht möglich? Drag & Drop setzt eine stimmige Syntax voraus. Damit sich der Bediener über die Syntax der Funktionen keine Gedanken machen muss, ist das System als Entscheidungsbaum mit jeweils Folgefunktionen entwickelt worden.
Ich werde per „next feature type“ durch die Erstellung des Entscheidungsbaumes geführt. Warum kann ich keine Knoten frei hinzufügen? Siehe Drag & Drop - die bestehende Struktur bietet minimale Fehleranfälligkeit beim Erstellen eines Routingplanes.
Was ist der Unterschied zwischen der Funktion «Hinzufügen» und «Speichern» bzw. «Clear« und «Löschen« im ORM? Mit "Hinzufügen" werden neue Einträge hinzugefügt (z. B. neue Verzweigungen) und erst mit "Speichern" werden die Parameter ins System übernommen. Der Button "Löschen" macht das Feld für neue Einträge frei, der Button "Clear" löscht den Parameter. Diese Buttons finden Sie ausschließlich in folgenden Fenstern: Tag/Jahr, Tag/Woche, Zeit/Tag, CLI-Screen, Autorisierung.
Muss ich beim zeitabhängigen Routing jedes Mal die Zeitzone neu anhängen? Nein ­ time of day (TOD) hat beispielsweise mehrere Verzweigungsmöglichkeiten, die mit "Hinzufügen" erweitert werden können.
Was passiert bei einem prozentualen Routing, wenn die Summe 100 % überschreitet? Es wird eine Meldung ausgegeben, sobald die Prozentsumme der Verzweigungen nicht 100 % ergibt.
Was ist bei der Eingabe der Zielrufnummer zu beachten? Die Zielrufnummern müssen immer ohne die führende 0 eingegeben werden, außer bei einem Routing auf ein ausländisches Ziel, in diesem Fall muss die komplette Rufnummer (inkl. der beiden führenden Nullen) eingetragen werden.
Kann ich auch in ein Mobilfunknetz oder ins Ausland routen? Ja, dies ist möglich. Zu beachten ist, dass beim Routing in ein Mobilfunknetz die führende "0" weggelassen werden muss, jedoch ins Ausland die führenden "00" vorangestellt werden müssen.
Können auch ausländische Rufnummern beim ursprungsabhängigen Routing berücksichtigt werden? Leider nein, da nicht gewährleistet ist, dass die Länderkennung vom ausländischen Netzbetreiber mitgeschickt wird.
Kann ich die Verkehrsführung meines Gewinnspieles über den ORM beeinflussen? Leider nein, Audiotexdienste werden systemintern programmiert und können nur per Operator verändert werden.
Im Plan Editor sehe ich ein Netz mit bunten Symbolen. Wie kann ich beispielsweise beim Route & Divert erkennen, welches der Ausgang im Freifall und welches der Ausgang im Besetztfall ist? Mit der Maus auf die Verbindungslinie gehen.
Muss ich einen aktiven Routingplan deaktivieren, um die Verkehrsführung zu ändern? Grundsätzlich ist es notwendig, den Routingplan zu deaktivieren, bevor dieser geändert werden kann. Beim Nutzen der manuellen Aktivierung/Deaktivierung ist es bei einer Änderung des bestehenden Routings für eine Service-Rufnummer notwendig, den aktiven Routingplan zu deaktivieren und den neuen Routingplan zu aktivieren. Dies kann allerdings auch der Zeitplaner (Schedular) übernehmen.
Nach dem Aktivieren eines Routingplanes ändert sich die Anzeige nicht. Was muss ich tun? Die Webpage wird nicht automatisch neu aufgebaut. Hier muss eine manuelle Anfrage an den Server gestartet werden. Dies geschieht, indem man die angezeigte Seite verlässt und wieder neu aufruft. Alternativ kann die Webpage durch das Drücken der Taste F5 erneuert werden.
Kann ich einen Routingplan im Zeitplaner (Schedular) “abschalten”? Ja, indem Sie ein "Stoprouting" kreieren. Hierzu wird die Service-Rufnummer direkt auf ein "Release Call" geleitet. Wird dieser Routingplan nach Zeit aufgerufen, ist ab diesem Zeitpunkt die Service-Rufnummer im Netz nicht mehr verfügbar.
Wie lange dauert es, bis mein Routingplan geändert wird? In der Regel ist eine Deaktivierung und eine darauffolgende Aktivierung im Bereich von 30 Sekunden durchgeführt. Wird der (Zeitplaner) Schedular genutzt, geschieht die Abfolge schneller, der Umschaltzeitpunkt kann aber im Sekundenbereich variieren.
Welche Ansagen stehen mir für meinen Routingplan zur Verfügung? Im ORM stehen vordefinierte Netzansagen zum Einbinden in einen Routingplan zur Verfügung. Dabei bewirkt das Vorschalten einer der 4 Präambeln im Bereich 0190 keinen Verbindungsaufbau und ist für den Anrufer somit kostenlos. Bei allen anderen Ansagen wird die kostenpflichtige Verbindung durchgeschaltet.
Kann ich auf meine individuellen Ansagen routen? Die Netzansagen im ORM stehen allen Nutzern gleichermaßen zur Verfügung. Soll auf eine kundenindividuelle Ansage geroutet werden, so kann dies nur auf eine externe Audiotexplattform geschehen. Im operatorgestützten Betrieb ist eine Implementierung einer kundenindividuellen Ansage allerdings möglich.

Glossar: Begriffe kurz erklärt

FrageAntwort
ACD Automatic Call Distribution - Automatische Anrufverteilung. Eine große Anzahl von eingehenden Anrufen kann mit Hilfe der ACD nach vorgegebenen Kriterien verwaltet werden (Beispiel: Warteschleife).
Ansagen/Ansage-Texte Gespeicherter Sprachnachrichten, die der Anrufer in der Warteschleife oder im Sprachdialog hört.
Audiotex Mit Audiotex können Informationsdienste aller Art automatisiert angeboten werden. Dabei kommuniziert der Anrufer einer Service-Rufnummer über die Tastatur seines Telefons oder per Sprache über ein Spracherkennungssystem und wird durch vorgegebene Menüs geführt. Hinter den Begriffen „Audiotex“ und „IVR“ (Inter Active Voice Response) verstecken sich in der Regel die gleichen Funktionen.
Black List Die auf einer „Black List“ eingetragenen Ursprungsrufnummern oder Gruppen von Ursprungsrufnummern werden vom Zugang zu einer Service-Rufnummer ausgesperrt. Alle anderen Rufnummern sind zugelassen.
Call Center Organisatorische Einheit, die unternehmensintern oder von externen Dienstleistern betrieben wird und mit Hilfe moderner Informations- und Telekommunikationstechnik einen serviceorientierten Dialog des Unternehmens mit Kunden, Interessenten und Lieferanten gewährleistet.
Caller Line Identification (CLI) Auf deutsch Anruferidentifikation, Anruferidentifizierung. Auch wenn diese vom Anrufer unterdrückt wurde, sieht der Carrier immer die CLI des Anrufers.
Caller Line Identification Presentation (CLIP) Bei Caller Line Identification Presentation (CLIP) wird die Anschlusskennung mit übermittelt.
Caller Line Identification Restricton (CLIR) Bei Caller Line Identification Restriction (CLIR) wird die Anschlusskennung bei der Übermittlung unterdrückt.
Calls Per Second (CAPS) Parallele Anrufe auf ein Ziel pro Sekunde, bezeichnet die Begrenzung der Anruferzahl im Telefonienetz, um dieses nicht zu überlasten und Platz für beispielsweise Notrufe zu reservieren. Es werden beim MABEZ insgesamt fünf Klassen unterschieden (maximal 1.680 CAPS).
Direct Dial In (DDI) Direkte Durchwahl auf einzelne Anschlüsse, indem die Service-Rufnummer um zusätzliche Ziffern (Suffix) erweitert wird.
Entgeltfreie Mehrwertdienste (EmwD) Siehe freeline.
Einzelverbindungsnachweis (EVN) Detaillierte Auflistung aller geführten Gespräche mit Datum, Uhrzeit, Dauer, Ursprungs- und Zielrufnummer.
Gesicherte Verbindung Bei der gesicherten Verbindung wird die Zielrufnummer maskiert. Hierzu wird in die Zielrufnummer ein nicht-wählbares Zeichen integriert. Der Anrufer hat keine Möglichkeit mehr, die Service-Rufnummer zu umgehen, da die Verbindung erst dann aufgebaut wird, wenn die Zielrufnummer inklusive des Sonderzeichen angewählt wurde.
Intelligent Network (IN) Im Gegensatz zur Knotenvermittlung, bei der in jedem Netzelement neu entschieden wird, wo der Anruf hingeführt wird, bietet das IN eine Netzübergreifende Steuerung. Vergleichbar einer Telefonanlage werden hier Vermittlungsstellen national und auch international über eine Zentrale gesteuert.
MABEZ Massenverkehr zu bestimmten Zielen; spezielle Netzkonfiguration der öffentlichen Telefonienetze, um Spitzenverkehr in kürzester Zeit zu transportieren. MABEZRufnummern sind 0138 (Radioanwendung) oder 0137 (TV-Anwendung) und werden in Klassen je nach CAPS-Volumen unterschieden.
Mehrwertdienste Bezeichnung für Kommunikationsdienste auf der Basis rechnergestützter Netzwerke, die über die reine Übertragungsleistung hinausgehen. Der Netzbetreiber bietet dabei Dienste an, die das Business des Kunden unterstützen (Statistiken, Verkehrsführung, Ansagedienste, etc.) und somit einen Mehrwert bieten.
Netzbetreiber (Carrier) Organisation oder Gesellschaft, die als Betreiber von telekommunikationstechnischen Netzen auftritt, d. h. das Netzmanagement in den Händen hält und damit den Zugang in ein bestimmtes Netz ermöglicht.
Offline Billing Berechnung der Anrufkosten nach Abschluss des Telefonats nach der Formel Zeitdauer x Preis pro Zeiteinheit.
Online Billing Berechnung der laufenden Verbindungskosten während des Telefonats.
Online Control System (OCS) Statistiktool zur Darstellung von Verkehrsstatistiken und Kontoständen via Internet. Bietet dem Kunden dadurch eine professionelle Auswertung, Kontrolle und Steuerung der Service-Rufnummern.
Online Routing Manager (ORM) Tool, mit dessen Hilfe der Anbieter von Service-Rufnummern über eine Maske im Internet Anrufe durch Festlegen bestimmter Kriterien zu den gewünschten Zielrufnummern leiten kann.
profitLine Die Service-Rufnummer 0900-x ist ein besonders hochwertiger Mehrwertdienst (auch im Bereich Online-Kommunikation), der ein Basisangebot erweitert bzw. veredelt und meist individuell abgerechnet wird.
Regulierungsbehörde (RegTP) Die mit den Fragen der Wettbewerbsregulierung im Telekommunikationsbereich betraute Behörde.
Rohdaten Daten im ASCII-Format, die Auskunft über Anruf, Datum, Uhrzeit, gewählte Nummer (i. d. R. Service-Rufnummer), übersetzte Rufnummer, anonymisierte Anrufernummer (letzte 3 Stellen XXX) geben.
Routing Das Routing legt fest, welche Gespräche wann und unter welchen Voraussetzungen zu welchem Ziel geleitet werden (ursprungsabhängig, zeitabhängig, quotenabhängig, lastenabhängig, Routing auf Ansage, Black & White List).
Rufnummernportabilität Bei einem Wechsel zu einer neuen Telefongesellschaft kann die Rufnummer (auch die Service-Rufnummer) mitgenommen werden.
Service-Rufnummer (SRN) Anwendungsorientierter Mehrwertdienst zur Entgegennahme von Anrufen an einem variierbaren Zielanschluss unter einer bundeseinheitlichen, standortunabhängigen Rufnummer.
sharedLine Kommunikationsdienst, bei dem die Verbindungskosten zwischen Anbieter und Anrufer geteilt werden (0180-x), wobei die in der Rufnummer enthaltenen Tarifkennung (1 bis 5) Auskunft über die Gesprächskosten gibt.
Ursprung Standort des Anrufers.
Vanity Nummern Darstellung von Telefonnummern als merkfähigen Begriff, der über die Buchstabenfolge einer alphanumerischen Tastatur eingegeben wird.
Verkehrsführung Siehe Routing.
voteLine Die Service-Rufnummer 0137 wird über eine speziell dafür ausgelegte Netzinfrastruktur geführt und ist für Massenverkehr bestimmt. Je nach Rufnummerngasse ist voteline für den Diensteanbieter kostenneutral oder auch erlösgenerierend.
White List Die auf einer "White List" eingetragenen Ursprungsrufnummern oder Gruppen von Ursprungsrufnummern werden zugelassen. Alle anderen Ursprungsrufnummern können diese Service-Rufnummern nicht anwählen.
Zielrufnummer Rufnummer (oder auch Ansage), zu welcher die auf einer Service-Rufnummer eingehenden Gespräche umgeleitet werden sollen.

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